299.-300.Tag: Pausentage: Dankunku

(Last Updated On: März 15, 2019)

13.-14. März 2019:

Der starke, staubhaltige Wind zwang die Bewohner des Dorfes in ihre geschützten Innenhöfe und dadurch waren die Strassen menschenleer. Nach dem Frühstück, welches wie bereits die letzten zwei Mahlzeiten aus Reis bestand, starteten wir eine Suche nach dem populären Hibiskussaft. Über mehrere Leute landeten wir bei einem Haus und die Frauen meinten in ein paar Stunden können wir den frisch hergestellten Saft bei ihnen abholen. Am Nachmittag schälten wir Erdnüsse, spielten Fussball auf dem mit Abfall und spitzigen Gegenständen gespickten Fussballplatz und assen eine weitere Mahlzeit mit viel Reis. Die Kinder der Familien unserer Gastgeber liessen uns fast keine Ruhe, ausser sie waren gerade in der Schule oder wir schickten sie weg, da wir lesen oder uns ausruhen wollten.

Suruwa kritisierte uns ein paar Mal wieso wir keine Wörter in Mandinka, einer der Landessprachen neben Englisch, können. Kurz darauf lernten wir einige Wörter und übten stolz im Dorf mit Kindern und Erwachsenen unseren neu erlernten Wortschatz. Wir hatten in Gambia schon einige Schulen besucht, aber dies hielt uns nicht davon ab, auch die in Dankunku zu besuchen. Schon bevor wir auf dem Gelände ankamen rannten die Kinder kreischend auf uns zu und der Unterricht der meisten Klassen wurde gestört. Schockierend nahmen wir die Unordnung in der Bibliothek zur Kenntnis. Allerlei Bücher türmten sich aufeinander und niemand schien eine Übersicht zu haben. Einer der Französischlehrer war aus Guinea und war begeistert von unserer Tour und gab uns gleich seine Nummer, falls wir später Hilfe brauchen. Die meisten Kinder lernen neben Englisch in der Schule Arabisch, Französisch und sprechen schon mehrere Sprachen von Zuhause aus.

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