295.Tag: Janjanbureh-Sambel Kunda

(Last Updated On: März 15, 2019)

9. März 2019:

Fabians Körper wollte während der Nacht einige verdaute und weniger verdaute Dinge aus allen Öffnungen loswerden und war dementsprechend am Morgen ziemlich schlapp. Nach ein wenig Ruhe und einer Abkühlung im Wasser, raufte er sich trotzdem zusammen und wir entschieden uns weiterzufahren. Wir bedankten uns herzlich bei Musa für die überaus grosszügige Gastfreundschaft und wünschten ihm und Isabelle alles Gute.

Direkt auf den ersten Kilometern sahen wir ein Rudel Paviane im Wald verschwinden, bevor wir die Kamera zücken konnten. In der Mittagssonne kamen wir gut vorwärts, auch wenn Fabian ab und zu wieder in den Busch rannte. Nach einem kühlen Getränk verliessen wir die Hauptstrasse, um in Richtung River Gambia National Park zu fahren. In einem kleinen Dorf fragten wir, ob jemand Informationen bezüglich einer Bootstour hat. Die Anwesenden Männer und Kinder riefen schnell Lamin, der eigentlich in Glasgow lebte und nur in Gambia zu Besuch ist. Der sympathische Europakenner erklärte uns die Situation und telefonierte mit einigen seiner Kontakte um Preise und Verfügbarkeit abzuklären. Uns war das Angebot zu teuer und er zeigte uns gleich darauf sein Stück Land direkt am Ufer des Flusses, von wo man ab und zu auch Flusspferde und Schimpansen sehen kann. Wir waren von diesem Plätzchen so begeistert, dass wir gleich dort unser Zelt installierten und den Geräuschen der Natur lauschten.

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