292.-294.Tag: Pausentage: Janjanbureh

(Last Updated On: März 15, 2019)

6.-8. März 2019:

Wir genossen den schönen Ort direkt am Fluss und entspannten uns im permanenten Schatten der Mangobäume. Um uns abzukühlen schwammen wir im relativ kühlen Fluss und wuschen unsere vollgeschwitzten Fahrradklamotten. Ausserdem war Fabians Reifen schon wieder platt, was bedeutete, dass er vermutlich noch ein weiteres Loch im Schlauch hatte. Es stellte sich heraus, dass der eine Flicken nicht richtig klebte und dadurch Luft austreten konnte.

Nachdem wir uns einen Teil der verfallenen Kolonialbauten angeschaut hatten, sprach uns Issa, ein schlanker, aufgeweckter Einheimischer, an und lud uns direkt zu sich nach Hause zum Tee ein. Bei netten Gesprächen lernten wir seine Familie und seinen Freund Kemo Bamba kennen. Dieser begleitete uns später nach Hause und lud uns am nächsten Abend zu sich auf ein traditionelles Abendessen ein.

Am späteren Nachmittag des nächsten Tages trafen wir Kemo Bamba, der uns zuerst die Gemüseplantagen seiner Frau zeigte, bevor er uns stolz durch sein Zuhause führte. Im Wohnzimmer durften wir ein leckeres Abendessen mit seinen Kindern geniessen und alberten herum. Der gescheite Familienvater erzählte uns von seinen optimistischen Zukunftsplänen und überraschte uns mit seiner unbegrenzten Gastfreundschaft. Für ihn wäre es eine Ehre uns sein Zimmer beim nächsten Besuch anzubieten. Trotz seines Monatslohns von umgerechnet 30 Euro, will er nochmals zur Schule, ein Haus für Touristen bauen und seinen Kindern die bestmögliche Ausbildung ermöglichen. Ein Hindernis dabei ist, dass er jeden Monat 50kg Reis für seine grosse Familie kaufen muss, welcher bereits ungefähr 25 Euro kostet.

 

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