291.Tag: Kanubeh-Janjanbureh

(Last Updated On: März 6, 2019)

5. März 2019:

Bereits frühmorgens nahm der kleine Fährenhafen unweit unseres Schlafplatzes seinen Betrieb auf und weckte uns vor dem Sonnenaufgang das erste Mal auf. Zurück auf dem glühend heissen Asphalt profitierten wir endlich vom Wind, den wir auf der Nordseite des Flusses täglich verfluchten.

Kurz vor Janjanbureh, früher Georgetown genannt, wollten wir uns im Kunkilling Forest Park umsehen, da wir hörten es gäbe dort eine Vielzahl an Vögel und Affenarten zu beobachten. Wir hatten Mühe einen Weg zu dem besagten Waldstück zu finden und fuhren auf immer kleiner werdenden Pfaden in Richtung Fluss. Umringt von vielen Dornbüschen und Bäumen, entschieden wir uns das Fahrrad stehen zu lassen und zu Fuss den Park zu erkunden. Kurz bevor wir den Fluss erreichten, sprangen Rote Stummelaffen über unseren Köpfen von Baum zu Baum. Die Sonne stand im Zenit und brannte regelrecht auf unsere Köpfe und wir kämpften uns schwitzend zurück auf die Hauptstrasse. Vor dem Erreichen der Hauptstrasse bemerkte Fabian einen Platten am Hinterrad, der sofort repariert werden musste.

Eineinhalb Stunden und drei Flicken später erreichten wir die alte Hauptstadt Janjanbureh und füllten unsere Energiereserven auf. In einem Geschäft kauften wir Brot ein und Musa, ein Einheimischer mit Rastas, fragte uns wo wir übernachten wollen. Nachdem wir ihm erzählten wir planen irgendwo im Busch zu übernachten, lud er uns ein bei sich im Garten zu campieren. Musas Zuhause stellte sich als perfekter, am Fluss gelegener Campingplatz heraus.

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