290.Tag: Fatoto-Kanubeh

(Last Updated On: März 6, 2019)

4. März 2019:

Bereits frühmorgens sammelten Einheimische Feuerholz und Fischer kontrollierten ihre Netze und Körbe im schön von der aufgehenden Sonne beleuchtet Fluss. Eine schwierig zu befahrene Piste führte uns zu einer alten Kolonialstadt namens Basse Santa Su, welche extrem belebt war und erstmals die meisten Häuser wieder am Stromnetz angeschlossen waren. Nach einem kohlenhydrathaltigen Mittagsessen mit Bohnen, Kartoffeln und Spaghetti fuhren wir noch weitere zehn Kilometer und füllten bei einer Familie unsere Wasserflaschen.

Die zuvorkommende Art der Gambier und Gambierinnen überrascht uns jeden Tag aufs Neue. Anstatt uns zum nächsten Brunnen zu schicken, gaben sie uns Wasser aus ihren eigenen Tanks und bedanken sich auch noch dafür. Einer der Männer zeigte uns den gerade im Bau befindlichen Brunnen, der bereits fünf Meter tief war. Einer der Arbeiter transportierte auf mühselige Art und Weise den aufgelockerten Schutt nach oben und war von oben bis unten voller Dreck. Ein paar Meter weiter fanden wir einen Pfad der uns zu einem idyllischen Platz direkt am Fluss brachte wo wir uns niederliessen.

 

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