287.Tag: Lamin Koto-Sami Pachonki

(Last Updated On: März 6, 2019)

1.März 2019:

Um unsere Wasserreserven aufzufüllen, hielten wir bei einer kleinen aus Rundhütten bestehenden Siedlung am Strassenrand. Die freundliche Familie war mit dem Eselwagen aus Guinea migriert und baute sich hier ein neues Zuhause auf.

Bei zwei verschiedenen Dörfern wollten wir in mehreren Dorfläden Brot kaufen oder eine warme Mahlzeit zu uns nehmen. Es stellte sich heraus, dass alles Brot schon verkauft wurde und es keine Restaurants gab. Ein netter, hinkender Gambier lud uns kurzerhand zu sich ein, auf die Frage was seine Familie denn esse. In den kleinen Dorfläden findet man vielfach nur Kekse, Süssigkeiten oder gleich 50kg Säcke gefüllt mit Reis. Seine Frau brachte uns eine Art Brei und ein Glas Wasser. Nachdem wir die Familie für das Essen entschädigten, wurde unsere Vermutung, dass viele Leute in dieser Gegend nicht genügend zu essen haben von unserem Gastgeber, bestätigt. Beim Sandougou Fluss fanden wir den perfekten Platz für die Nacht und wir konnten endlich unsere verschwitzen Klamotten und Körper im trüben, krokodilhaltigen Wasser reinigen. Auf der Suche nach einem Abendessen liefen wir durch den Wald und fanden etwa ein Dutzend Kinder und Jugendliche die zu einheimischer Musik tanzend auf ihren Reis und Gemüsebeeten arbeiteten. Wir fragten, ob wir am Abend bei ihnen essen könnten und prompt wurden wir ein paar Stunden später bei uns am Zeltplatz abgeholt und durften im authentischen, lebendigen Dorf unseren Appetit stillen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.