286.Tag: Sam-Lamin Koto

(Last Updated On: März 6, 2019)

28. Februar 2019:

Bei Sonnenaufgang wurden wir von den um uns herum lebenden Ziegen, Schafen, Enten, Hunden, Hühnern und Afrikanern unsanft geweckt. Es war äusserst interessant zu beobachten, dass ein Dorf ohne jegliche Elektrizität, nur mit Taschenlampen ausgestattet am Tag lebt und wenn es dunkel wird alle schlafen gehen. Es wurde uns, wie schon am Abend zuvor, selbstgestampfter Couscous mit Wasser und Zucker serviert. Wir verabschiedeten uns von allen Dorfbewohnern mit Handschlag und winkten noch lange, bis die Arme hinter den Büschen verschwanden. In Wassu betrachteten wir kurz die unspektakulären Steinkreise die von einer Megalithkultur aus dem 8. Jahrhundert stammen.

Zur Mittagszeit erreichten wir den kleinen Ort Lamin Koto, von welchem man mit einer Fähre nach Georgetown, der alten Hauptstadt, übersetzten kann. Unser Plan ist jedoch zuerst weiter flussaufwärts zu fahren. In einem familiären Restaurant assen wir das Nationalgericht «Domoda» und unterhielten uns mit den sehr kommunikativen Kindern, die von der Schule auf dem Heimweg waren. Domoda enthält Fleisch mit viel Reis an einer Erdnusssauce mit ziemlicher Schärfe. Wir deckten uns mit Proviant für den Rest vom Tag ein und fanden im Schatten eines grossen Baumes geeigneten Schutz vor der Sonne und ebenfalls einen ruhigen Campingplatz für die Nacht.

 

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