285.Tag: Kunjo-Sam

(Last Updated On: März 6, 2019)

27. Februar 2019:

Nachdem uns der starke, staubhaltige Wind wieder fast das Zelt beim Aufräumen weggewindet hatte, starteten wir unsere Tagesetappe. Bei einem kleinen Dorf fuhren wir zum Gambia River, um dessen Ausmasse zu bestaunen. Bei diesem Flusszugang hatte es sogar eine Fähre und ein paar Essenstände, bei welchen wir uns verpflegten. Aus der ankommenden Fähre kamen Mütter mit ihren Kindern auf dem Rücken und viele Nutztiere. Ein junger sympathischer Fährenmechaniker gab uns sein Fischsandwich zu probieren und erzählte uns von seinem brotlosen Job. Adrian wollte seine Jeans schon länger jemanden verschenken und übergab sie Ibrahim, der sie sogleich anzog.

Andere Fahrradfahrer und Einheimische meinten wir sollten unbedingt in einem Dorf fragen, ob wir dort übernachten könnten. Genau dies taten wir. Ein kleines Dorf mit drei separaten Teilen, ohne Stromanschluss und nur Wasser vom lokalen Brunnen wurde von uns angesteuert. Nach ein paar Minuten stellte sich heraus, dass niemand Englisch sprach, da nur wenige Kinder zur Schule gehen, da das Geld nicht für alle reicht. Mit Händen und Füssen konnten wir erklären, dass wir keine Hütte brauchten und selber ein Zelt dabeihätten. Nach unzähligen Fotos und Spielereien mit den Kindern des Dorfes, lud uns der Dorfälteste auf eine Portion Couscous ein, welche wir dankend annahmen.

1 Kommentar

  1. Echt beeindruckend, eure Tour zu verfolgen – und parallel dazu Google Maps offen zu haben…
    Auch eure Bilder sind sehr nahe an den Menschen – ganz toll!
    Weiterhin gute Fahrt – ich freue mich immer über eine Mail von euch, dass ihr schon wieder einen Blogeintrag geschrieben habt!!!

    Viele Grüße aus Deutschland, gute Reise – bleibt gesund und munter! :-)))

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