283.Tag: Karang-Saaba

(Last Updated On: Februar 26, 2019)

25. Februar 2019:

Die Grenze nach Gambia war nur noch 200m entfernt und die Ausreise war im Nu erledigt. In einem Taxi haben wir vor einigen Wochen einen Gambier kennengelernt und blieben seither im Kontakt. Nachdem wir ihm schockiert mitgeteilt hatten, dass das Visum für sein kleines Land für Schweizer stolze 60 Euros pro Person sei, versprach er uns zu helfen. Heute Morgen fuhr er um 6 Uhr in Serrekunda los, um uns noch vor dem Mittag an der Grenze zu treffen und uns zu helfen. Schlussendlich bekamen wir das Visum für 25 Euros, da ein alter Schulfreund von ihn an der Grenze arbeitete und uns einen Freundschaftsrabatt gab.

Glücklich und dankbar über den neuen Stempel im Pass, begaben wir uns nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Oj auf die Strassen Gambias. Wie auch schon im Senegal kreischten die Kinder von überall her «Toubab» (Weisse) und rannten auf uns zu. Der einzige Unterschied war nun, dass die nächsten Wortfetzen aus den Kindermündern «pen» und «money» anstatt «stylo» und «argent» waren. Die Landschaft wurde plötzlich deutlich grüner und vereinzelt sahen wir Wasserlöcher an welchen Kuhherden ihren Durst löschten. Auf einmal überquerten wir einen riesigen, mehrere hundert Meter breiten Fluss der später in den Fluss Gambia mündet.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.