281.Tag: Nguerigne-Mbam

(Last Updated On: Februar 26, 2019)

23. Februar 2019:

Nach einem schönen Tag mit der Familie Abdoulaye’s verabschiedeten wir uns leider schon wieder und begaben uns auf die sandigen Strassen Senegals. Beim Verabschieden gab uns Abdoulaye absichtlich die linke Hand, was bedeutet, dass man sich wiedersieht.

Schon bald war es über 35 Grad und wir versuchten mit Trinken unseren Körpern genug Flüssigkeit nachzuliefern. In Sali, einem Touristenort für Toubabs (Weisse), sahen wir viele Europäer die ihre Ferien in nicht authentischen Luxushotels und Ferienanlagen verbringen. Ausserdem werden die Einheimischen Muslime indirekt zur Prostitution, dem Servieren von ungesundem westlichem Essen und Alkohol gezwungen.

Nach etwa 80km verliessen wir die Hauptstrasse und bogen in eine schmalere Nebenstrasse ab, die weniger Verkehr aufweist und eine Abkürzung darstellt. Endlich wechselte der Wind und wir konnten vom Rückenwind profitieren. Um einen Fluss zu überqueren, mussten wir eine Fähre auf die andere Seite nehmen. Wie alle Transportmittel, wurde auch die Fähre überladen und man konnte sich nicht mehr bewegen. Bei einer Frau, ausgerüstet mit einem Plastikstuhl, einer selbstgebauten Fritteuse und einem kleinen Tisch assen wir je zehn Gebäcke mit einer Zwiebelsosse für weniger als einen Franken. Unseren ersten Übernachtungsplatz in der Wildnis, seit der längeren Pause, fanden wir zwischen einem Affenbrotbaum und einem Cashewbaum.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.