247.Tag: Keur Macene-Fass

(Last Updated On: Januar 23, 2019)

20. Januar 2019:

In der Nacht hörten wir diverse Tiere die sich am Wasser um uns herum aufhielten. Während der ersten Stunde morgens im Sattel sahen wir hunderte, wenn nicht tausende Pelikane, Flamingos, Schwalben und andere Vögel. Plötzlich sahen wir sogar ein Wüstenkrokodil das vor uns in das hohe Schilf flüchtete. Ein paar Kilometer vor der Grenze kam der letzte Polizeiposten und wir zeigten wie gehabt unsere Pässe. Vor dem zurückgeben der Pässe, wurden plötzlich 5 Euro für den Nationalparkeintritt (Parc National du Diawling) verlangt, was uns ein bisschen verwirrte. Nach einer extrem hitzigen Diskussion inklusive Austausch von Beleidigungen, da sich der Polizist und der Angestellte des Nationalparks nicht ausweisen konnten, waren wir 10 Euro los und fuhren das letzte Stück zur Grenze. Der Austritt aus Mauretanien sowie der Eintritt in den visumfreien Senegal gingen schnell und während der Wartezeit tauschen wir unsere letzten Ouguiya gegen XAF ein.

Nach der Grenzbarriere erwartete uns seit langem wiedermal eine qualitativ hochstehende Asphaltstrasse. In St.Louis assen wir das Nationalgericht «Tieboudienne», welches Fisch, Reis, Tomatensauce, Knoblauchpaste, Maniok und andere Gemüse enthielt für nicht einmal einen Euro pro Person. Dazu gab es einen extrem süssen Hibiskussaft. Gesättigt verabschiedeten wir Jörg, der sich in St.Louis eine Bleibe suchte und fuhren aus der Stadt um einen Platz für die Nacht zu finden.

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