232.Tag: Barbas-Bu Anwar

(Last Updated On: Januar 10, 2019)

5. Januar 2018:

Kurz nach Barbas trafen wir auf den Belgier Matti, den wir in Dakhla kennengelernt hatten. Er war vor uns mit David und dem Franzosen Alain losgefahren. Wir fuhren ein Stück zusammen, doch plötzlich blickten wir zurück und sahen ihn nicht mehr. Aufgrund des starken Windes und der grossen Entfernung fuhren wir weiter in Richtung Grenze. Unser Ziel war es nämlich, das Visum für Mauretanien noch am selben Tag zu erhalten.

Kurz nach Guerguerat kam der Marokkanische Grenzposten und unser Pass wurde insgesamt fünf Mal kontrolliert und daraufhin erhielten wir den Ausreisestempel. Zwischen diesem Grenzposten und dem Mauretanischen liegen einige Kilometer Niemandsland, das von der Polisario besetzt wird und somit zur Demokratischen Republik Sahara gehört. Leider gibt es auf dieser Strecke keine Strasse, sondern verschiedene sandige Pisten, die irgendwie auf die andere Seite führten und es soll noch Tretminen geben. Wir kämpften uns durch das schwierige Terrain und waren erstaunt wie viel Abfall, alte Autos und anderer Schrott rumlagen. Kaum am Mauretanischen Zoll angekommen, half uns ein junger englischsprechender Maure mit dem Visaprozess und alles ging viel schneller als erwartet. Die Visumsstelle machte gerade Pause und wir durften uns jedoch als erste in die Reihe stellen. Wir plauderten mit den anderen Reisenden und wimmelten die vielen SIM-Karten Verkäufer und Geldwechsler erfolgreich ab. 110 Euro leichter und mit unserem ersten Afrikavisum in der Hand, fuhren wir weiter in die Leere der Wüste.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.