198.Tag: Akchour-Chefchaouen

(Last Updated On: Dezember 2, 2018)

2. Dezember 2018:

Nachdem wir einen jungen Mann beauftragten auf unsere Fahrräder inklusive Gepäck zu schauen, liefen wir dem Fluss entlang und erreichten bald einen schmalen Wanderweg. Dieser führte uns steil nach oben, weit über der Schlucht und bald konnten wir die «Gottesbrücke» sehen. Wir liefen bis zur Naturbrücke und fanden dort einen älteren Mann der Getränke und Haschisch verkaufte. Marokko ist der weltweit grösste Exporteur von Haschisch. Die Hanfpflanzen werden vorwiegend im Rif-Gebirge östlich von Chefchaouen angebaut. Schätzungsweise eine Million Marokkaner verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau und Verkauf.

Gemäss Einheimischen konnten wir die Brücke nicht von unten bestaunen, da der Bach zu viel Wasser führte. Jedoch sahen wir einen kleinen, sehr exponierten Pfad der von der Brücke in die Schlucht führte. Wir wollten nicht denselben Weg zurück und dachten es würde schon irgendwie einen anderen Pfad aus der Schlucht geben. Am Anfang war der Pfad noch sehr einfach begehbar, wurde aber immer schwieriger und exponierter. Nach längerer Kletterei und Überqueren des Baches ohne Schuhe, realisierten wir, dass wir denselben Weg zurückmussten oder den extrem kalten Bach abwärts schwimmen. Nach dem erneuten hochklettern, liefen wir zurück zu den Fahrrädern und fuhren auf einer panoramareichen Strasse nach Chefchaouen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.